So machen Sie das Beste aus Ihrem Kleiderschrank

So machen Sie das Beste aus Ihrem Kleiderschrank

Gute Vorsätze helfen dabei, wenn Sie Klarheit im Schrank brauchen. Jede Frau wünscht sich frischen Wind für einen neuen Look und klagt, dass sie mal wieder einen Schrank voll nichts anzuziehen hat…

 

… obwohl der Schrank bis oben hin voll ist. Darum zeige ich Ihnen, wie Sie Ihren Kleiderschrank mit einfachen Maßnahmen optimieren, welche modischen Must-Haves sich lohnen werden und wie Sie alt bewährte Lieblingsstücke neu kombinieren.

So optimieren Sie Ihren Kleiderschrank:

 

Um Ihren Kleiderschrankinhalt gut nutzen zu können, sollten Sie zu allererst für Struktur und Ordnung sorgen. Am besten fangen Sie damit an, all das auszumisten, was Sie über ein bis zwei Jahre nicht getragen haben. Denn nichts ist unübersichtlicher als ein überfüllter Kleiderschrank.

Dann sollten Sie sich von all dem trennen, was nicht mehr passt oder wirklich unmodern geworden ist. Bei bestimmen Stücken, etwa einem zeitlosen Abendkleid oder einer klassischen Lederjacke, lohnt es sich natürlich, sie zu behalten, auch wenn man sie nur selten trägt.

Sortieren Sie Genre für Genre aus, beginnen Sie mit den T-Shirts, dann den Pullovern, Hosen usw. Sie feiern Erfolge, die sie motivieren, weiterzumachen.

Sie können auch nur ein Genre wie z.B. T-Shirts pro Tag sortieren, dann haben sie nicht so einen großen Berg vor sich.

 

 

 

Überlegen Sie sich, welche Modelle Ihnen wirklich stehen und welche Sie brauchen. Was kann neu kombiniert werden oder nach einer kleinen Änderung wieder getragen werden?

Das sollten Sie aus Ihrem Schrank verbannen:

Was zu eng ist, passt selten wieder, außer Sie sind ein Typ, der wirklich regelmäßig Gewichtsschwankungen in beide Richtungen hat. Ansonsten gilt: Die Teile in einen Kleidersack auf den Dachboden bringen und wenn Sie tatsächlich fünf Kilo weniger/mehr haben, erneut anprobieren und mit aktuellen Stücken kombinieren.

Bei Klassikern ist das sicherlich einfacher als bei modischen Teilen, die meist nach einigen Jahren ihr Verfallsdatum verlieren. Sehr teure, edle Kleidung lieber verkaufen und das Geld in hochwertige, neue Basics stecken, von denen man wirklich lange etwas hat. Nachhaltigkeit zahlt sich bei wertiger Kleidung immer aus.

 

Ein Tipp, wie es leichter gelingt:

Nach dem Aussortieren legen Sie alle gute Hosen nebeneinander aufs Bett, wie einen Fächer und oben darüber Ihre Pullover/Hemden/Shirts. So sehen Sie schnell, welche Farben/ Stile zueinander passen und was sich anders kombinieren läßt.

Fotografieren Sie ihre Lieblingskombinationen und halten Sie die Aufnahmen in Ihrem Handy fest. So haben Sie ein wunderbare Gedächtnisstütze.

 

Mut zu Farbe!

Vielleicht stellen Sie beim Ausmisten auch fest, dass Sie am liebsten Schwarz, Grau, Dunkelblau und Beige tragen? Das kann schon mal auf die Stimmung drücken. Haben Sie also Mut zu Farbe!

@mit freundlicher Genehmigung: Pantone Institute

 

Auch im Job…

können Sie Rot, Lila oder Grün einsetzen und wunderbar mit anderen Basisfarben wie Dunkelblau, Grau, Sand und Schwarz kombinieren. Ob man bei Rot und Lachs einen eher kühlstichigen oder warmen Farbton auswählt, spielt keine große Rolle, die Farbe soll Ihnen einfach stehen. Suchen Sie nach Nuancen, die Ihre Haut zum Strahlen bringt. Zum Beispiel ein tiefes, sattes beeriges Lila, das sehr viele Frauen tragen können und etwas geheimnisvoll aussieht.

 

Der Farbtrend Braun ist seit 2020 überall zu sehen:

Von Camel über Karamel bis Zartbitterschokolade. Für viele Farbtypen sind hellere Töne wie Camel oder Cognac tolle Farben. Damit ergeben sich auch interessante neue Farbkombies. Testen Sie doch mal Hellblau mit Rehbraun oder Steingrau mit Dunkelbraun! Das sieht sehr stilvoll und interessant aus. Hier gibt es 5 Tipps, wie Sie die Farbe Braun in Ihre Garderobe integrieren können.

Oder Sie kombinieren kräftige Kontrastfarben wie Rot mit Blau oder Blau mit Grün.

 

 

 

So geben Sie Ihrem Look einen neuen Dreh, ohne sich komplett neu einkleiden zu müssen:

Der neue Dreh ist dann besonders schön, wenn er unvergleichlich wird und Sie ihn nicht jede Saison neu erfinden müssen. Ihr eigener Stil, den Sie mit einigen Teilen aus der aktuellen Mode und interessanten Accessoires kombinieren, macht das Persönliche und den besonderen Dreh aus. Sehen Sie die Mode wie ein Buffet, von dem Sie sich bedienen. Denn ein eigener Stil ist etwas sehr Individuelles, den man langsam Schritt für Schritt entwickelt. Fragen Sie sich als Erstes:

 

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Wo bekomme ich Inspiration für neue Outfts?

Setzen Sie sich ein wenig mit Ihrer Persönlichkeit auseinander. Legen Sie zum Beispiel eine Pinterest-Pinnwand an und sammeln Sie dort alle Modeaufnahmen, die Sie gerne mögen. Dann vergleichen Sie diese Fotos und überlegen, was Sie für sich übernehmen könnten.

Oft reicht auch ein einziges spannendes Teil, um ein Outfit interessant zu machen: ein ausgefallener Schal, rote Schuhe, eine blaue Handtasche und für den Mann können es auch Einstecktücher oder spannende Gürtel sein. Spielen Sie mit Kontrasten und bleiben Sie trotzdem bei maximal drei Farben pro Outfit.

 

Haben Sie diese 10 Basics im Schrank?

Abhängig von Alter und Figur hat jede Frau im Alltag andere Herausforderungen zu meistern, daher braucht beispielsweise eine Mutter mit Kleinkindern andere Basics als eine Geschäftsfrau, die viel auf Reisen ist. Aber es gibt Kleidungsstücke, die sich immer leicht kombinieren lassen und als Basis eine Menge Outfits zaubern können.

1. ein Streifenshirt

2. ein Trenchcoat

3. ein Paar Ankle Boots

4. ein kuscheliger Cardigan

5. knöchellange Hosen

6. ein Poncho

7. ein klassischer schwarzer Blazer

8.  eine gutsitzenden schmale Jeans

9. ein flacher Schnürschuh

10. ein weißes Hemd  

 

Als Mann könnten Sie sich diese Basisgarderobe einmal ansehen:

 

Mein persönlicher Tipp:

Um Fehlkäufe und Schrankleichen zu vermeiden: Fotografieren Sie Ihre Lieblingsoutfits und stellen Sie sie in ein Fotoalbum auf ihr Smartphone, damit Sie Ihre Schätze nicht vergessen. Außerdem sollte jedes neue Teil in Ihrem Schrank mindestens in 3 Outfits Verwendung finden, dann lohnt sich die Anschaffung.

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Ich berate on- wie offline. Sollten Sie also nicht im norddeutschen Raum wie ich zu Hause sein, können Sie mich online kennenlernen. Gemeinsam gehen wir Schritt für Schritt den Weg zu Ihrem ganz eigenen Stil. Für den Auftritt im Job und privat.

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Collage: @Pantoneinstitute

Foto vom Schrank: Pexel

Foto von Wohnraum mit Garderobe: James Hollingworth/unsplash

Schwarz-weiss Foto vom Bett: gbark/unsplash