10 Tipps, die erfolgreiche Businessfrauen für Ihren Look nutzen: Teil 1

10 Tipps, die erfolgreiche Businessfrauen für Ihren Look nutzen: Teil 1

Schon mehrfach bin ich gefragt worden, ob ich Modetipps für die neue Generation der „Businesswoman“ geben könnte. Gerne! Denn Dank der Frauenquote werden zukünftig immer mehr weibliche Führungskräfte und Managerinnen in der Berufswelt zu sehen sein.

Das zeigt sich auch in den Medien und spiegelt sich in mehr Farbe, Vielfalt und bunter Weiblichkeit wieder. Wie Frauen in Wirtschaft und Politik auftreten, hat sich in den letzten 20 Jahren gewandelt und viele Styling-Regeln, die es früher gab, sind heute überholt.

Dennoch gibt es ein paar Empfehlungen, die – egal, welchen Stil Sie bevorzugen – einen Business-Look ausmachen. Was funktioniert also und was bringt die Karriereleiter ins Schwanken? Lesen Sie hier die ersten 5 von 10 Tipps.

 

1. Weniger ist mehr: Qualität statt Quantität

In Ihrem Kleiderschrank sollte sich eine Reihe von guten Basics befinden: Hosen, Röcke, Kleider, fließende Blusen, einfarbige Shirts und gut kombinierbare Blazer.

Einen Wochensatz braucht es schon und damit Sie lange etwas von Ihren Kleidungsstücken haben, lohnt es sich, in Qualität zu investieren. Also sollten Sie lieber drei gute Teile, als fünf von minderer Qualität anschaffen. Kaufen Sie hochwertig, besser im Sale und gezielt das ein, was sie wirklich täglich tragen.

 

2. Modern, aber nicht High Fashion

Als Frau in einer Führungsposition können Sie mit ihrer Kleidung zeigen, dass Sie mit der Zeit gehen und auch wissen, was gerade modern ist. Ihr Outfit in 2020 kann also durchaus moderne Attribute beinhalten, sollte aber nicht modisch wie bei einer Fashion Bloggerin sein. Das ist zu irritierend.

Sie arbeiten in der Modebranche? Dann ist das sicherlich etwas Anderes. Ansonsten gilt: Kombinieren Sie zeitlose Klassiker mit modernen Kleidungsstücken. In manchen Branchen geht zum Beispiel ein Business Casual Look: Schlichte saubere Sneaker zum dunkelblauen Hosenanzug oder Zweiteiler. Oder farbige Blazer mit schlichten Shirts darunter zu gut geschnittenen Hosen.

Alternativen zum Blazer gibt es nicht, zumindest nicht für repräsentative Auftritte. In einer Strickjacke werden Sie nie so kompetent wahrgenommen wie in einem Sacco.

Dieses betont Ihre Schulter und der Kragen signalisiert „angezogen und Business“. Aber es gibt Blazer mit Rundhals-Ausschnitten, mitunter aus melierten Materialien im Chanel Look, oder weiche Jerseyblazer, die sich mit eleganten Shirts hochwertig kombinieren lassen. Genauso wie es Blazer ohne Krägen gibt, die auch lässiger daherkommen.

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3. Weiblich, aber nicht Weibchen

Sie können und sollen Ihre Weiblichkeit zeigen. Was für Sie „Weiblichkeit“ ist, gilt. Denn die Zeiten, in den sich Frauen wie Männer in strenge Hosenanzüge mit hellblauen Baumwollblusen gehüllt haben, sind vorbei. Das bedeutet, dass sie z.B. Röcke tragen können und Ihre Taille betonen. Sie können dezente Muster tragen oder Kleider. Auch fließende feine Qualitäten sind schon weiblicher in der Wirkung als steifere Baumwollhemden.

Im geschäftlichen Umfeld sollten Röcke maximal eine Handbreit über dem Knie enden. Wenn Sie sich hinsetzen, sollten Sie keine Reize offenbaren. Außerdem ist es unpraktisch für längere Sitzungen. Meetings in offenen Sitzrunden auf flachen Sesseln werden immer üblicher, da sitzen Frauen mit einem engen Rock oft seitlich mit verschrenkten Beinen und bekommen Krämpfe.Vermeiden Sie also Rockschlitze, zu kurze Modelle oder transparente Zonen, die Einblick in etwas gewähren, was von Ihrer Kompetenz ablenkt.

Das gleiche gilt für Ausschnitte. Zu enge Blusen lenken den Blick an die falschen Stellen, der Brustansatz sollte niemals zu sehen sein. Transparenz geht nur da, wo sie keinerlei Intimität zulässt.

 

4. Kontur statt hauteng

Die Silhouette ist im Business sehr wichtig. Mit körpernaher Kleidung zeigen Sie, dass Sie kein Problem mit sich haben- das strahlt Selbstbewusstsein aus. Mit hautenger Kleidung, die überall spannt, erreichen Sie das Gegenteil. Das gilt vor allem für zu enge Hosen und Röcke, die den Po nachzeichnen oder Blazer, die am Oberarm Falten schlagen. Im Idealfall formt Ihre Kleidung Ihre Silhouette, die die Körperlinie nachzeichnet.

Ihre Kleidung sollte auch in der Länge passen. Ein zu langer Ärmel am Blazer erweckt den Eindruck, dass Sie zu klein sind oder zu wenig auf sich achten, weil sie es nicht schaffen, die Ärmel zu kürzen. Sollten Sie regelmäßig Änderungen an gekaufter Kleidung vornehmen lassen müssen, lohnt es sich, über Anfertigung nachzudenken. In jedem Fall ist ein guter Änderungsschneider viel wert.

Wenn Sie oben herum enge Teile tragen, kombinieren Sie unten mit etwas weiteren Hosen und umgekehrt. So funktioniert zum Beispiel die Marlenehose mit schmalem hellen Oberteil an vielen Frauen.

Vermeiden Sie Kleidung, an der sie ständig herumzupfen müssen, weil sie sonst nicht sitzt. Zu enge skinny Hosen, die nach dem Aufstehen in den Kniekehlen hängen, Blusen, die aus dem Bund rutschen und Ausschnitte, die von der Schulter fallen, lassen Sie beim Herumnesteln unsicher erscheinen. Sie sollten daher unbedingt vermieden werden.

Ihre Kleidung ist ihre „Rüstung“, sie sollten sich wohl darin fühlen, sowie gut und sicher bewegen können!

 

5. Farben und Muster strategisch nutzen

Im Gegensatz zu Männern können Sie hier richtig punkten. Vor allem für einen unübersehbaren Auftritt können Sie zu Farben wie Rot, Türkis, Grün, Knallblau oder Pink greifen. Kombinieren Sie diese auffälligen Farben mit gedeckten Tönen wie Grau, Dunkelblau und Schwarz. Der Schnitt Ihrer Kleidung sollte aber klare Konturen und Linien haben und nichts Verspieltes aufweisen.

Natürlich sind auch Muster möglich, aber es kommt auf die Menge und Größe an.
Grundsätzlich ist Zurückhaltung für Karrierefrauen besser, das bedeutet: Wählen Sie gedeckte Farben mit kleineren Akzenten und keine plakativen bunten Prints. Klassiker sind Pünktchen oder Nadelstreifen, kleine Blumenmuster funktionieren auch. Je höher Ihre Position und je klassischer Ihre Branche, desto dezenter die Muster.

Accessoires wie Tücher, Gürtel, Krägen oder Schuhe können auch als Farbakzent genutzt werden.
Generelle Vorsicht ist geboten bei romantischen Akzenten, Violants, Spitze, Streublümchen und Tüll- sie verkörpern das Sinnbild „Verträumt und schutzbedürftig“, also keine Assoziation, die eine erfolgreiche Frau hervorrufen will.

Mein persönlicher Tipp:

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Den zweiten Teil mit Tipp 6-10 lesen Sie HIER

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Foto: Pexel