Was Modeprofis tragen

Echte Modeprofis brauchen nicht viel zum Anziehen, weil sie genau wissen was ihnen steht.

 

Sechs Tipps für die Suche nach den perfekten Basics und weniger Kleiderballast im Schrank.

 

1. SITZT, PASST UND MACHT GLÜCKLICH

Kleidung sollte der Trägerin dienen, nicht umgekehrt. Finden Sie also heraus, worin Sie sich wohlfühlen. Welche Teile machen Sie glücklich? Das gibt Hinweise darauf, was für Sie die perfekten Basics sind. Auf die sollten Sie sich beim Kleiderkauf konzentrieren, damit Sie nie wieder verzweifelt vor Ihrem vollen Kleiderschrank stehen und sich fragen: Was soll ich nur anziehen?

Der häufigste Grund für dieses Unwissen ist nämlich, dass wir unseren Stil immer wieder neu erfinden möchten. Zum Glück werden wir aber im Alter immer sicherer, da spreche ich aus eigener Erfahrung ; )

 

2. STILIKONEN ALS VORBILD

Sie sich Vorbilder, die Ihrem Look und Typ ähneln, und lassen Sie sich von ihnen inspirieren. Modeprofis und Stars sind sehr gut darin, mit dem immer gleichen Outfit gut auszusehen. Sie haben sich eine Art Uniform zugelegt, die oft völlig unspektakulär daher kommt. Zum Beispiel trägt Anna Wintour von der US-Vogue fast ausschließlich gemusterte Röcke zu engen Pullovern, dazu glitzernde große Ketten und nudefarbige Pumps. Jonny Depp sieht man fast ausschließlich mit Hut, weißem Hemd und grauen Knautschsaccos.
Oder Katie Holmes, sie sieht man häufig im elegant-lässigen Style: Jeans, Seidenbluse und klassische schwarze Pumps.

 

3. TRENDS SIND SCHNELL VORBEI

Alle 6 Monate kommt etwas Neues und jede Saison stellen wir uns immer wieder die Frage, was wir nun neu kaufen müssen, um zeitgemäß angezogen zu sein.
Große Trends wie in den 50iger oder 80iger Jahren gibt es kaum noch. Durch die Bandbreite an Labels ist so gut wie alles auf dem Markt vertreten, durch die Auflösung von Dresscodes so gut wie alles erlaubt. Ein Glück, denn so kann man sich davon befreien, Trends hinterherzujagen.

Damit der persönliche Look modern bleibt, achten Sie auf die Details: 
Silhouetten, Längen, Materialien und Farben.Natürlich bringt jede Saison weiterhin eine Hosenform, eine Tasche oder einen Mantel „des Moments“ hervor. Sonst wäre es ja langweilig ; ).

Und genau ein paar dieser Keypieces können Dein Outfit komplett verändern und einen bestehenden Look aktuell aussehen lassen.

 

4. SCHRANK AUSMISTEN

Du herausgefunden hast, welche Kleider Du wirklich brauchst, kommt die Konfrontation mit dem Kleiderschrank: Miste rigoros aus, behalte nur das, was Dich wirklich glücklich macht und Dir steht. Das Überangebot an Kleidung, die wir sowieso kaum tragen, verwirrt und frustriert sonst jeden Tag aufs Neue.

 

5. RICHTIG SHOPPEN

Ein Lieblingsbegriff in der Modebranche lautet „Basics“, alternativ auch „Essentials“. Dabei handelt es sich um die grundlegenden Teile, die jede Frau im Kleiderschrank haben sollte und die das Gerüst einer jeden guten Garderobe ausmachen.
Es gibt zahlreiche Labels, die sich auf Basics spezialisiert haben: 
Das kann die kuschelige Kaschmir-Strickjacke sein, das seidenweiche aber simple T-Shirt, der elastische Pencilskirt oder der bequeme Blazer.

Diese Labels streben keine modischen Revolutionen an, sondern konzentrieren sich auf ein festes Repertoire an Basics. Bei Theory, Boss, Max Mara, Sandro oder auch comptoir des cotonniers findet man ein gutes Angebot an Preis/Leistung.

Finden Sie heraus, welche Marke das Richtige für Sie anbietet – und bleiben Sie ihr treu. Es wird Ihr Leben einfacher machen.

 

6. DER LETZTE SCHLIFF

 

Eine gute Passform entscheidet gerade bei klassischen Basics wie einem Blazer, einer Jeans oder einem weißen Hemd über einen in seiner Unkompliziertheit vollkommenen – oder einfach nur langweiligen – Look. Bei Teilen von der Stange ist dies allerdings selten gegeben.

Kleine, vom Schneider durchgeführte Änderungen lassen ein Hemd von der Stange gleich besser und teurer aussehen.
Und wenn ein Basic erst mal perfekt ist, will man nichts anderes mehr anziehen.

 

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