Die Baskenmütze – eine Mütze mit Charme

4. Okt 2020 | Accessoires, Mode & Trends

Wie trägt man eine Baskenmütze? Sie ist neben Baguette und Eiffelturm das französische Nationalsymbol. Und will gut gestylt sein. Ein Klassiker, der gerne in französischen Filmen auftaucht und von durch Paris schlendernden Frauen getragen wird. Sie ist soo charmant.

Wem steht die Baskenmütze?

Wenn der erste Kälteeinbruch des Winters kommt, wird schnell klar: Eine Mütze muss her. Aber so eine? Die Auswahl generell ist groß. Wie wäre es mal mit einem bisschen Abwechslung zur Routine? Ein wenig französische Nonchalance und etwas Individualität?

Baskenmütze richtig tragen

Beim generellen Kauf einer Kopfbedeckung ist die Auswahl in den Läden enorm, denn zwischen Bommelmützen, Zipfelmützen, Beanies, Ohrenklappenmützen, Fellmützen, Schirmmützen, Hüten, Kappen oder Baskenmützen kann man schnell mal den Überblick verlieren.
Es ist gar nicht so einfach, die Frage nach der richtigen Kopfbedeckung pauschal zu beantworten. Es ist eine Frage des persönlichen Stils, des Kälteempfindens, der Kopfform und natürlich der Haare. Die sind besonders ausschlaggebend für die Mütze. Baskenmützen sind besonders und man sieht sie nicht oft, deshalb finde ich sie klasse. Ausserdem sind sie weiblich und haben Charme.

Baskenmütze richtig aufsetzen und keine platten Haare haben

Wahrscheinlich kennst Du die Situation: Morgens gibst Du Dir Mühe im Bad, hast frische und schön gemachte Haare. Aber dann setzt Du eine Mütze auf und 30 Minuten später im Büro kleben die Haarsträhnen nur so am Kopf. Und Du ärgerst Dich, dass Du Dir überhaupt so viel Mühe gegeben hast.
Danach schwörst Du Dir, nie wieder so eine Mütze aufzusetzen. Und trotzdem passiert es natürlich wieder.

Aber das muss nicht sein- ganz im Gegenteil! Hier sind zwei super einfache Tipps um das lästige Problem der platten Haare zu umgehen:

Baskenmütze: locker und voluminös soll sie sitzen

Damit wird Deine Frisur nicht platt gedrückt- abgesehen davon, dass es zu den meisten Gesichtsformen auch besser passt. Denn Volumen gleicht aus und das sieht gut aus – der Kopf guckt schließlich immer raus.
Durch das ständige Auf- und Abziehen der Kopfbedeckung werden die Haare zusätzlich strapaziert. Allgemein hinterlässt der Temperaturwechsel von der warmen Heizungsluft zu Hause oder im Büro und der kalten Luft im Freien sowieso sichtbare Spuren an den Haaren.

Lass also Deine Baskenmütze so lang wie möglich auf. Auch das ist ein Argument für sie, da sie auch drinnen getragen werden kann. (Zusätzlich kannst Du dem Problem entgegen wirken, indem Du Dein Haar regelmäßig mit einer Haarkur verwöhnst.)

Das richtige Material der Baskenmütze

Die Haare laden sich auf und beim Abziehen der Mütze „fliegen“ sie in alle Himmelsrichtungen. Das liegt oftmals an Kunstfasern- achte beim Kauf darauf, dass das Produkt überwiegend aus Naturfasern besteht, denn davon laden sich die Haare nicht so schnell auf.

Ob Du dabei Wolle oder Baumwolle wählst, hängt allein davon ab, wie warm es sein soll oder was Dir besser gefällt. Die meisten Baskenmützen sind aus Wolle.

Nicht nur deshalb lohnt es sich beim Mützenkauf auf Qualität zu setzen, die Mütze behält auch ihre Form besser und wenn Du ein zeitloses Modell wählst, wirst Du auch lange Freude daran haben.

Baskenmütze richtig tragen im Winter

Baskenmützen sind traditionellerweise aus gewalkter Wolle gefertigt – hier liegt das weitere Argument für sie. Sie halten warm und sind trotzdem luftdurchlässig, so dass Du nicht darunter schwitzt und in der z.B. vollen, warmen Bahn aufbehalten kannst. Außerdem ist das Material sehr robust, also auch bei schlechtem Wetter von Vorteil.

Wie stylt man eine Baskenmütze richtig?

Für den Anfang ist ein schwarzes oder graues Modell zu empfehlen, es ist leicht zu kombinieren, passt zu allen Farben, sieht sehr elegant aus und ist zeitlos. Ob zu Wollpullovern, Lederjacke, Mantel oder was Du sonst trägst- die Baskenmütze passt auf alle Fälle.

Wenn Du es etwas moderner möchtest, probier doch einfach mal die Farbe Rot aus oder wähle einen knalligen Lippenstift dazu wie im Foto. Hier gilt die Regel: Je schlichter, desto eleganter.

Auf meiner Pinnwand auf Pinterest finden sich viele Fotos und Ideen für Dein Baskenmützen Styling.

Wenn Du eine rote Baskenmütze nimmst, sollte Deine restliche Garderobe eher in gedeckten Farben sein.
Ob Du die Haare offen lässt, ist dabei zweitrangig. Ob glatt, gewellt oder lockig – es passt auf jeden Fall dazu. Zugegeben: Bei einem Pferdeschwanz oder hohem Dutt wird es etwas schwieriger. Probiere einfach verschiedene Frisuren dazu aus, solange Du Dich wohl damit fühlst und die Mütze drüber passt, geht es ganz bestimmt!

Einfach die Baskenmütze leicht schief -und das ist sehr wichtig!!- aufsetzen.

Zieh Deine Baskenmütze über ein Ohr, damit sie richtig schief sitzt. Nur so sieht sie lässig aus. Passe sie dann an Deine Gesichtsform und den Haarschnitt an. Bei manchen sieht es besser aus, wenn sie weit vorne in der Stirn getragen wird, bei anderen weiter aus der Stirn.

Übrigens kommt die Baskenmütze gar nicht aus dem französischen Baskenland, wie der Name vermuten lässt, sondern aus dem benachbarten Region Béarn. Als Napoleon im Baskenland viele Menschen damit gesehen hat, hat er diese als „béret basque“ (= Béret Baske) bezeichnet. Da sich niemand getraut hat ihn zu verbessern, verwenden wir heute noch den Namen.

Alternativen für Baskenmützen…

Baskenmützen sind doch nicht Dein Ding? Dann ist vielleicht der Hut die richtige Kopfbedeckung. Hier findest Du alles was Du dazu wissen musst und welche Hutform zu welchem Gesicht passt, so dass Du auch garantiert das richtige Modell findest:

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Foto: Istock