5 Stylingregeln für Frauen mit Kurven

23 Mai 5 Stylingregeln für Frauen mit Kurven

 

Keine Muster, weite Teile und Schwarz sind die herkömmlichen Tipps für runde Frauen. Ich finde, das ist absolut veraltet.
 

1. Starten Sie mit der wichtigen Unterwäsche

Nahtlose Unterwäsche in nude ist zwar nicht sexy, aber damit können Sie  die Silhouette Ihrer Kleidung am besten in Szene setzen.

Natürlich ist Spitzen-Lingerie perfekt, um zu verführen, aber diese Ware  zeichnet sich unter fließenden T-Shirts oder einer Bluse immer ab.

Shapewear, wie z.B. der sehr erfolgreiche „Tank Bodysuit“ von Spanx mogeln wirklich eine halbe Größe weg und drücken den Bauch flach und glätten die Röllchen.

Im Übrigen finden Männer solch formende Unterwäsche gar nicht so unsexy, wie wir Frauen immer denken. Moderne Shapewear hat nichts mit Omas Mieder aus vergangenen Zeiten zu tun.

2. Betonen Sie die richtigen Stellen

Das Entscheidende ist, den Akzent auf die Stärken Ihres Körper zu legen. Haben Sie eine A- Figur wie eine Birne = oben schmaler als unten, sind alle Oberteile geeignet, die den Blick nach oben lenken und die Schultern optisch breiter machen.

Für Sie passen breite Ausschnitte, Schmuck, Muster und Dekoration oder Stickerein am Kragen oder Wasserfallausschnitte.

 

Bei einer X- Figur mit Sanduhr-Silhouette dagegen ist es sehr wichtig, die Taille immer zu betonen. Figuren mit viel Bauch- wie der sogenannte o- oder Apfeltyp, lenken den Blick aufs Dekolétee und oder auf die oft schmaleren Hüften. Ihnen stehen lange Strickjacken und Longblazer, weil sie vertikale Linine zu der runden Mitte setzen.

Ein einfacher, klassischer Pumps lässt Ihre Beine immer länger aussehen. Bei flachen Schuhen sind spitzere Formen gut, weil sie das Bein schlanker machen und optisch auch verlängern.

Schuhe mit einem Riemchen um die Knöchel sind weniger gut, das unterbricht die natürliche Linie des Beines, vorallem wenn Sie Kleider tragen.

 

3. Setzen Sie auf neue Proprtionen und perfekte Schnitte

Nicht alles muss Elastan enthalten, damit es gut sitzt. Meine Empfehlung ist ein perfekt geschnittener Blazer, der alles zusammen hält. Schon kleine Veränderungen können einen Look von unförmig in schmeichelnd verwandeln – zum Beispiel, wenn Sie Ihre Rock- oder Hosenlänge nur ein wenig  kürzen.

Auch die richtige Ärmellänge gibt dem Outfit eine wertigere Aussage als gekrempelte Säume. Ich habe noch nie eine Hose kaufen können, ohne etwas daran ändern zu müssen. Also ist der Schneider mein bester Freund.

 

4. Muster und Farben sind ein Muss.

Viele sagen, dass kurvige Frauen am besten dunkle und gedeckte Töne tragen. Dabei können tolle Muster oder eine Knallfarbe sehr lebendig und attraktiv wirken. Minimuster wie Streublümchen sind manchmal weniger gut, dagegen funktionieren mittelgroße bis große Muster immer besser.

Es geht nur darum, erst die perfekte Silhouette zu wählen. In voluminösen, gemusterten Kaftanen gehen Sie unter. Also Finger weg davon. Besser greifen Sie zu Mustern, die nicht ganz so wild sind und Ihre Stärken betonen.

Grafische Muster sind auch sehr oft ein guter Bruch zu Kurven. Und ein roter Anzug kann auch in Gr. 44 gut aussehen.

 

5. Halten Sie sich niemals an Regeln.

Viele Kunden lassen sich davon einengen, was kurvige Frauen tragen dürfen und was nicht. Insbesondere Verkäuferinnen geben oft falsche Empfehlungen, da runde Frauen beratungsintensiver und schwieriger einzukleiden sind.

Lassen Sie sich nicht von deren Regeln leiten und haben Sie keine Angst davor, neue Dinge auszuprobieren.

Da ich selber keine Elfe bin und die unterschiedlichsten Figurtypen berate, teile ich gerne mein Wissen- ob mit einer kompletten Stilberatung oder auch einem Personal Shopping. Sie sind herzlich willkommen!

 

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Foto: unsplash