Jeans statt Anzug? So wirken Sie trotzdem kompetent!

02 Sep Jeans statt Anzug? So wirken Sie trotzdem kompetent!

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Kleidung ist für jeden ein wichtiger Kommunikationsfaktor.

 

Als Angestellter oder Verkäufer repräsentieren Sie über Ihren Kleidungsstil die Markenwerte Ihres Unternehmens. Wie dieses Erscheinungsbild auf Kunden und Partner wirkt, beeinflusst auch Ihren persönlichen Erfolg.

Ein stilsicherer Auftritt ist daher entscheidend, um beim Gegenüber ein positives Grundgefühl und Vertrauen aufzubauen.
Wenn Sie lieber Jeans statt Anzug tragen, sollte sie so aussehen und kombiniert werden:

 

5 Tipps für die gute Business-Jeans

 

1. Die Form

Die Jeans sollte optisch der einer Anzughose ähneln. Wählen Sie deshalb ein Modell, das gerade geschnitten ist und klassisch sitzt. Sie sollte auf der Hüfte oder leicht darüber enden und im Oberschenkel Bewegungsfreiheit haben.

Röhren stehen nur Frauen mit sehr schlanken und gut geformten Beinen. Highwaist (hohe Taille) und Bootcut (ausgestellter Saum) sind sehr modische Formen.

 

2. Die Silhouette

Die Silhouette sollte der einer Anzughose ähneln. Schmal und pur. Für einen optimalen Look ist die Hosenlänge wichtig. Die Jeans sollte mindestens bis zur Mitte des Schuhabsatzes gehen.

Für Männer gilt: Aufgesetzte Taschen an den Oberschenkelseiten wie bei Cargohosen sind ein No Go.

Frauen können im Sommer auch 7/8 Längen tragen, die mit hohen Schuhen sehr elegant wirken. Sichtbare Speckröllchen sind verboten.

 

3. Farbe und Waschung

Am sichersten gehen Sie mit einer „dark Denim“. Diese Waschung ist nur sehr leicht oder gar nicht vorhanden, daher ist der Blauton der Jeans relativ dunkel und ähnelt der klassisch blauen Businesshose am meisten. Sehr gut gehen auch graue und schwarze Jeans mit wenig Waschung.

Ungeeignet sind stark gewaschene oder gar „moonwashed“ -Modelle mit ausgeblichenen Stellen an Oberschenkeln und Po sowie Falten, die vorab in den Stoff an Knien und Hüfte eingearbeitet sind. Risse und Löcher sind tabu.

 

4. Dekoration

Nieten, Strass und Glitzer gehören an keine Businessjeans. Gestickte Namenszüge und Knopfleisten mit sichtbaren Knöpfen sind zu leger.

 

5. Kombination

Ein Anzug wirkt auch deshalb kompetent, weil er wie eine Uniform den Ober- und Unterkörper in den gleichen Stoff hüllt. Der Mensch wirkt dadurch wie aus einem Guss und kompetent.

So funktioniert die Kombination:

Wenn Sie als Mann eine dunkle Jeans tragen und dazu ein sportliches Sacco, haben sie einen sehr ähnlichen Effekt. Kombinieren Sie mit einem hellem Hemd und schwarzen Lederschuhen sowie Gürtel.  Als Akzent könnten Sie ein Einstecktuch nehmen, um Farbe ins Spiel zu bringen. So wirken sie makellos und trotzdem entspannt.

Noch mehr Farbe und Individualität bringen Sie durch einen braunen Lederschuh und Gürtel ins Outfit. Die Accessoires spielen bei diesem klassischen Look eine große Rolle, sie sollten hochwertig sein.

Als Frau haben Sie die gleichen Möglichkeiten, können jedoch auch mit Farbe spielen. Offenheit vermitteln Sie durch helle Blazer und Oberteile. Sie können neben dem klassischen Blau auch Beige, Camel, helles Grau oder Weinrot wählen. Weinrot namens „Marsala“, wie der sizilianische Likör, ist übrigens die Modefarbe des Jahres 2015 und wird uns in den nächsten Wintern noch oft begegnen.

Mit schlichten edlen Seidenshirts kombiniert sehen Sie immer gepflegt aus und man wird nichts Ablenkendes an Ihrer Kleidung finden, sondern Ihnen ins Gesicht sehen und zuhören. So sollte es sein.

Sie haben ja schließlich was zu sagen, oder?

 

 

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