Jeans statt Anzug? So wirken Sie trotzdem kompetent!

Jeans statt Anzug? So wirken Sie trotzdem kompetent!

Kleiderordnungen lockern sich zunehmens, viele tragen Jeans statt Anzug oder kombinieren sie zum Sakko.  Besonders in jungen Unternehmen und Start-ups spielen Dresscodes keine Rolle mehr. Aber in klassischen Branchen wie der Beratung, dem Finanzwesen oder Vertrieb sieht es noch anders aus. Erfahren Sie, wie sie stilsicher Sakko und Jeans kombinieren.

 

Ein gekonnter Look ist entscheidend, wenn es noch nach Business aussehen soll.

Ganz streng gesehen, wird nur das Anzugsakko Sakko genannt, alle anderen einzelnen Modelle heissen Jackett. Umgangssprachlich ist allerdings der Begriff Sakko üblicher, weshalb ich ihn auch benutze.

Einzelne Sakkos für moderne Business Casual Looks sehen anders aus als klassische Anzugsakkos:

Material, Schnitt und Verarbeitung sind leichter und machen das Sakko zu einem lässigeren Begleiter. Daher passen sie auch gut zur Jeans.

  • Der Schnitt: Ein lässiges Sakko zur Jeans ist in der Regel kürzer als das klassische Sakko und auch sportlicher gefertigt. (Oft ohne Schulterpolster und Futter.)
  • Sportsakko haben oft ein strukturiertes Gewebe (z.B. Tweed) und sportliche Details (aufgesetzten Taschen).
  • Ein klassisch sportliches Sakko und eine schmale dunkle Jeans passen immer gut zusammen.

 

Wenn Sie lieber Jeans statt Anzug tragen möchten, sollte sie solche entsprechende Sakkos auswählen.

Jeans und Sakko statt Anzug kombinieren, mit solchen Sakkos gelingt es.

4  Tipps für die gute Business-Jeans zum Sakko

 

1. Die Form

Die Jeans sollte optisch der einer Anzughose ähneln. Wählen Sie deshalb ein Modell, das gerade geschnitten ist und klassisch sitzt. Sie sollte auf der Hüfte oder leicht darüber enden und im Oberschenkel Bewegungsfreiheit haben. Also kein Skinny Modell oder solche mit hängendem Schritt.

 

2. Die Silhouette

Die Silhouette sollte der einer Anzughose ähneln. Schmal und pur. Aus 50 Meter Entfernung sollte es wirken, als hätten Sie eine Anzughose an. Für einen optimalen Look ist daher auch die Hosenlänge wichtig. Die Jeans sollte ca. bis zur Mitte des Schuhabsatzes gehen. Modische verkürzte Modelle mit Sneakern zu freien Fesseln im Sommer bilden eine modische Ausnahme. (Die dann bitte ohne sichtbare Sneakersocken.) Aufgesetzte Taschen an den Oberschenkelseiten wie bei Cargohosen sind ein No Go für Jeans im Business.

 

3. Farbe und Waschung

Am sichersten gehen Sie mit einer „dark Denim“. Diese Waschung ist nur sehr leicht oder gar nicht vorhanden, daher ist der Blauton der Jeans relativ dunkel und ähnelt der klassisch blauen Businesshose am meisten. Sehr gut gehen auch graue und schwarze Jeans mit wenig Waschung.

Ungeeignet sind stark gewaschene oder gar „moonwashed“ -Modelle mit ausgeblichenen Stellen an Oberschenkeln und Po sowie Falten, die vorab in den Stoff an Knien und Hüfte eingearbeitet sind.

 

4. Dekoration

Nieten, Risse und Löcher sind im Business nicht optimal. Sie gehören an keine Businessjeans.

 

5. Kombination mit Schuhen

Noch mehr Stil bringen Sie durch einen braunen Lederschuh und einen passenden Gürtel ins Outfit. Die Accessoires spielen bei diesem klassischen Look eine große Rolle, sie sollten hochwertig sein.

 

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Fotofreisteller: Breuninger



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